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Vom CMS zur Static Website

Manchmal braucht es einen geh├Ârigen Schubs, um etwas zu ver├Ąndern. K├╝rzlich war das bei mir der Fall. Ich hatte unverschuldet pl├Âtzlich ├ärger mit einem Webhoster. Mir graute aber vor dem notwendigen Wechsel des Dienstleisters, da mir Umz├╝ge mit datenbankgebundenen CMS (Content-Management-Systemen) zu kompliziert erscheinen. Dabei war mir sowieso schon l├Ąnger klar, dass f├╝r meine heutigen Projekte ein CMS eigentlich ├╝berkandidelt ist.

Erst suchte ich nach einem sog. Static-Webseit-Generator. Da vermisste ich allerdings die Editorumgebung. Endlich erinnerte ich mich, dass die Notizbuchverwaltung ZIM durch die Funktion "Exportieren in HTML" zum Generator f├╝r statische Webseiten wird.

Sandkasten f├╝r 16:9

Ehe ich meine Projekte vom CMS Drupal auf Static Websites umr├╝ste, wollte ich das Ganze lieber erst noch in einem Sandkasten gr├╝ndlich erproben.

Man hat sein CMS und sucht sich daf├╝r ein Theme, das man noch ein wenig individualisiert. Seit 15 Jahren hatte ich mich nicht mehr mit HTML etc. befasst. Fachfrau bin ich also keine.

Trotzdem reizte mich, wenn ich schon mal dabei bin, wenigstens mal auszuprobieren, die Darstellung so zu gestalten, wie sie mir schon lange vorschwebt.

Bekanntlich sind breite Zeilen lese-unfreundlich. Also m├╝ssen f├╝r ein heute g├Ąngiges Seitenverh├Ąltnis von 16:9 entsprechende L├Âsungen gefunden werden. Man kann seinen Monitor schlie├člich nicht mal eben hochkant stellen.

Schlechte L├Âsungen sind, seitlich:

  • massenhaft freien Platz verschwenden
  • oder mit ablenkendem Zeug voll stopfen.

Realisation

Netzrose war mein Nick, als ich vor 22 Jahren das WWW betrat. Nett, dass die Domain gerade jetzt frei geworden war.

Zum Ausprobieren braucht man Inhalte. "H├Ârspiele und Lesungen" war zu wenig, daher griff ich nochmal in mein Notizbuch und f├╝llte mit Selbstmanagement, Hardware und Ubuntu auf. Weitere Inhalte ergaben sich direkt beim "Sandeln".

Klar, dass spaltenweise Flie├čtext und daneben auch noch das "schwere" Men├╝, befremdlich wirken. Solch eine Aufteilung ist ungewohnt.

Ich bin froh, dass ich mich durchgebissen habe. Als Handy-Verweigerer war das zugegebenerma├čen schon ein kleiner Kampf, beim Themen die kleinen Gr├Â├čen und ggf. schlechtere Leitungs├╝bertragung mit zu bedenken und nicht einfach meinen Zweck (16:9) durchzuziehen.

Das Ergebnis k├Ânnte besser sein, wenn nicht nur f├╝r den Ausdruck, sondern auch f├╝r den Screen entsprechende Anweisungen offiziell verbindlich w├╝rden. Denn nat├╝rlich sind Schusterjungen, Hurenkinder oder eine ├ťberschrift am Spalten-Ende nicht das Gelbe vom Ei.

Eventuell kann dieser Sandkasten ein kleiner Stubser sein, sich einmal genauer mit ZIM als HTML-Generator zu befassen und m├Âglicherweise sogar in Erw├Ągung zu ziehen, damit zu publizieren. Muss ja eigentlich nicht sein, dass wir unsere B├╝hne - das freie WWW - so v├Âllig dem Kommerz ├╝berlassen.

Das entstandene netzrose-theme stelle ich gerne zur Verf├╝gung. Man kann es ja ├Ąndern, oder nimmt ein anderes oder bastelt sich ein eigenes Theme.
Hauptsache ist, dass ankommt: ZIM kann mehr, als man vielleicht dachte.

Es w├Ąre mit ZIM wohl auch kein Problem, einen Blog zu betreiben. Die entsprechende Vorlage "Journal" ist ja von Haus aus vorhanden. Man k├Ânnte auch mischen, also eine themenbezogene Pr├Ąsenz um den Men├╝punkt Blog erweitern.

Wer bisher mit einem CMS unterwegs ist und sich jetzt vielleicht ├╝berlegt, ob dies auch f├╝r ihn eine L├Âsung ist, hier noch die Unterschiede zum CMS, die es zu bedenken gilt.

Mit netzrose.de dr├╝cke ich insbesondere den aktiven Menschen rund um ZIM, Ubuntuusers und SelfHtml meinen Dank und meine Wertsch├Ątzung aus.

Bonus oben drauf

W├Ąhrend des "Sandelns" kam eins zum anderen. Langj├Ąhrige Erfahrungen und Beobachtungen, sowie umgesetzte Ma├čnahmen in Sachen Selbstmanagement und Datenschutz f├╝hren zu neuen Einsichten und Konsequenzen. In Sachen Erfolg und Geld bitte hier weiterlesen ...


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