đŸ–„ Monitor

Welchen Monitor habe ich, welche kenne oder hatte ich? und warum bin ich jetzt vom Internet enttÀuscht? Und ein Problem mit nicht mitschrumpfendem Mobiliar.

LCD und SeitenverhÀltnis

Der aktuelle Monitor hier ist ein Acer KA220HQ mit einer Diagonalen von 54,6 cm (21,5 Zoll).
Das heisst, das Sichtfenster ist stolze 47,5 cm breit.

Auch sein VorgÀnger, ein 19 Zoller war bereits ein LCD-Computermonitor. Und er war letztes Jahr erstmals nicht ersetzt worden, weil er defekt gewesen wÀre.

"Der war noch pfennig-gut", wĂŒrde man auf schwĂ€bisch vorwurfsvoll sagen.

Aber die Hardware-Produzenten verÀnderten mit den Jahren das SeitenverhÀltnis

  • vom lange gĂŒltigen 4:3
  • ĂŒber 5:4,
  • 16:10
  • bis zum aktuell gĂ€ngigsten Format 16:9 .

NatĂŒrlich gibt es außerdem ein Zusammenspiel mit der Grafikkarte etc., die ebenfalls technische Entwicklungen durchlĂ€uft. Beim LCD-Monitor selbst, spielten noch quadratische und sog. nichtquadratische Pixel eine Rolle.

VerrÀterische Videos

Mit dem veralteten SeitenverhĂ€ltnis ergab sich natĂŒrlich fĂŒr mich eine gewisse Unsicherheit, wie User meine Seiten wahr nehmen.

Die Neuanschaffung war letztendlich die Folge davon, dass ich mich nicht lÀnger genieren wollte.
Denn verraten haben mich meine Videos:

  • Screencasts zeigen nicht nur, was ich zeigen will, sondern auch das SeitenverhĂ€ltnis, falls man nicht mit entsprechenden Ausschnitten arbeitet.

  • Auch mit der Kamera eigentlich im richtigen SeitenverhĂ€ltnis aufgenommene Videos, die man am Rechner noch ein wenig schick bearbeitet, vermitteln anschließend unweigerlich die etwas unzeitgemĂ€ĂŸe Ausstattung.

Wo bleibt der Vorteil?

Nun habe ich also auch solch einen breiten Monitor und wundere mich, dass viele Anbieter diesem immerhin seit fast zehn Jahren existierenden Seitenformat mit ihren Webauftritten so wenig gerecht werden.

Tragen sie nicht vielleicht mit ihrer desktopfeindlichen Gestaltung sogar dazu bei, dass es immer weniger Desktopuser gibt?

Und wieso werden eigentlich PDF-Dokumente nicht endlich per Spalten und im Querformat geschrieben? Druckt man sich die wirklich aus?
Ein schönes Beispiel, wie es besser geht, bietet Eine kurze Anleitung zur digitalen Selbstverteidigung (PDF) der Digitalen Gesellschaft in der Schweiz.

Röhrenmonitore

Alle meine Monitore davor haben gedient, bis sie kaputt waren. War ja schon schade, dass man sie nicht reparieren konnte.
Das waren noch flimmernde Röhrenmonitore.

Als ich erstmals mit PCs in meiner Weiterbildung in Kontakt kam, war der Hintergrund von Inhalten schwarz.
Manche hatten, wenn ich es noch recht erinnere, eine grĂŒne, andere eine organgefarbene oder weiße Schrift.
Mehr als Text war ja damals noch nicht.

Als ich mir selbst einen Computer anschaffte, bot der Monitor schon Farbe und Bilder.
Ging er kaputt, war der NĂ€chste ein noch GrĂ¶ĂŸerer.


Eigentlich mĂŒsste der Computertisch "Monitortisch" heißen

Heute steht der Tisch im Erdgeschoss, wo es im Sommer erfreulich kĂŒhl ist.

Damals in einer Dachgeschosswohnung: rechts unten neben den Beinen schuftete lautstark der Rechner und vor mir der Monitor hatte eine unglaubliche Tiefe, die anscheinend nur dazu da war, sommerliche Hitze ins Unermessliche zu steigern. Wie oft ist der Rechner damals wegen der Hitze und trotz LĂŒfter in die Knie gegangen. Das war schlimm, denn in der Hitze fiel einem schon das Denken schwer und wenn man dann seine Arbeit so unvermittelt ins Nirwana verschwinden sehen muss ....

War der Computertisch damals jahrelang eine platzsparende, praktische Angelegenheit - auch fĂŒr allerhand Peripherie neben und ĂŒber dem Monitor - so ist er heute fĂŒr Flachbildmonitor und Mini-Computer wegen der damaligen raumgreifenden Monitortiefe, eher ein Platzfresser. Denn heute ist weniger Zubehör angeschlossen und auch das ist in den Maßen deutlich geschrumpft.

Inzwischen befindet sich auf der ehemaligen StellflÀche des Monitors mein kleines Lager an Hardware in Schachteln gestapelt. Der Tisch ist sonst noch "pfennig-gut" und ich liebe seinen Tastaturauszug in genau der richtigen Höhe.

Der "verschenkte" Platz zur Wand hin insgesamt ist auch nicht sooo tragisch, da es hier eh weniger beengt zu geht. Im Gegenteil. So nahe an der Wand gĂ€be es sicher schnell kalte FĂŒĂŸe.


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