🖧 Vernetzung

Man kann heutzutage mit vielen GerÀten ins Internet. und viele GerÀte können untereinander kommunizieren.

Sicherheit klingt nicht sexy. Aber man sichert TĂŒren und Fenster ja trotzdem vor Einbrechern.

Je mehr Datentransfer zwischen GerĂ€ten und Internet, desto mehr "TĂŒren".
Sicherheit wird zum Dauerthema denn es herrscht ein steter Wettlauf zwischen Kriminellen und zu integrierenden Schutzmöglichkeiten.

Nach Faszination und Neugier auf technisch Machbares, folgte bei mir knallharte Differenzierung.
Welchen Nutzen habe ich durch die Vernetzung und welchen Aufwand fĂŒr Sicherheit möchte ich betreiben?

Handyverweigerung

Sind mein Mann oder ich aushÀusig, so sind wir nicht erreichbar. Basta.
Also haben wir keine mobilen Telefone und keine Anrufbeantworter.
An diesem Luxus der Freiheit und Privatheit halten wir eisern fest.

Mittelpunkt fĂŒr Daten und einziges Tor ins Internet ist der Desktop-PC

Hier gibt es Tablets, aber mit ihnen wird nicht kommuniziert und gesurft, sondern eins dient hauptsÀchlich zum Spielen, eins als Audio- und Videoplayer und eines als Notizbuch.

Ich muss nicht aus Bequemlichkeit mit dem Fernseher ins Internet. Liegt was an, merke ich es mir, schlage nach und wir unterhalten uns spĂ€ter darĂŒber. Dieser Mehraufwand hat den Vorteil, dass das spĂ€ter Nachgelesene und darĂŒber Gesprochene besser im Gehirn bleibt.
Denn dieser biologische Speicher verliert, anders als eine Festplatte an KapazitÀt, je weniger man ihn einschaltet.

Daten sind prinzipiell hier vor Ort auf Speicher stationiert und nicht fernab in einer Cloud, weil nichts synchronisiert werden muss.

Soviel wie möglich ist kabelgebunden
FĂŒr Maus und Tastatur sowie Drucker etc. werden kein WLAN, kein Infrarot, kein Bluetooth genutzt.
Ich stelle mir einfach vor, draußen könnte mal unbemerkt jemand im Auto sitzen und hier absichtlich oder nicht, die Kontrolle ĂŒbernehmen.

Glasfaser - TV-Fernsehnetz

An der Wand hÀngt das Kabel-Modem mit direktem Anschluss per Kabel jeweils an

  • Computer,
  • TV sowie Radio
  • und an zwei analogen Telefonstationen.
Der mit vom Anbieter gelieferte Wireles-Router steht hier seit Jahren noch eingeschweißt im Regal.

Die Tablets haben das Internet nie kennengelernt.
Datenaustausch findet direkt per USB-Kabel oder Stick statt.
Das selbe gilt natĂŒrlich auch fĂŒr die Kamera.

Meine AnfÀnge per Festnetz

Als die Telefongesellschaft von analog auf digital umstellte, haben wir die analogen Telefone gegen ISDN-GerÀte ersetzt.

Einen Computer hatte ich bereits. ZunĂ€chst kam das Internet, bzw. VorlĂ€ufer dann erstmals ĂŒber die Festnetzleitung.
Der Festnetz-Anbieter verschickte zur Einrichtung CDs, bestĂŒckt mit Anleitungen und Browsern.

Kurz schnupperte ich mal hinein ins Datex-J (das BTX der T-Online ĂŒber 1&1). Mir war das nutzloses Gequassel.

95/96 legte ich dann doch nochmal eine weitere dieser CDs ein und landete diesmal im Internet.

GlĂŒcklicherweise entdeckte ich sogar schon am selben Tag das SELFHTML von Stefan MĂŒnz.
Durch ihn und SELFHTML habe ich damals gelernt, wie man Webseiten baut und gleichzeitig bekam ich eine Ahnung davon, was freies Geben und Nehmen in einer Gesellschaft möglich machen könnten.
GeprĂ€gt hat natĂŒrlich auch die Netiquette. Kluge Verhaltensregeln, wie ich auch heute noch denke.

Selfhtml hat man sich damals noch downgeloadet, um wegen der Kosten möglichst schnell wieder offline zu sein. So sparsam ich auch war, kam ich nur ganz selten mal unter tausend D-Mark monatlich fĂŒr die Verbindung ins Internet davon.

Manchmal war ich im WWW unterwegs und manchmal im Usenet. SpÀter entdeckte ich dann, dass Google Teile aus dem Usenet einfach ins Internet gestellt hat. Ich verstehe heute noch nicht, dass das keine Empörung bei den Nutzern ausgelöst hat.

PC als Schaltzentrale

Anfangs, als VersandhĂ€ndler fĂŒr Fachliteratur, hatte ich mich sehr darum bemĂŒht, aus dem Computer eine Kommunikationszentrale zu machen, ĂŒber die wirklich alles lĂ€uft.

Mittels aller möglicher interner und externer Karten und Modems, also beispielsweise auch diverser Fritzboxen sollte per PC gewÀhlt werden, um zu telefonieren.
Anrufbeantworter sollte integriert sein und auch Faxe wurden per PC verschickt und empfangen.

Aber damals zumindest verstanden sich die AdressbĂŒcher mit denen der Officeprogramme nicht richtig. Die ganze Datenpflege war aufwĂ€ndig. Durch das zeitgleiche Aufkommen der mobilen Telefonie Ă€nderten sich bei vielen Menschen natĂŒrlich auch Telefonnummern.

Die Technologie war jung und entsprechend kamen stÀndig neue GerÀte mit verbesserten Möglichkeiten heraus. Das ging ganz schön ins Geld.

Heute brauche ich das nicht mehr. Kommunikationsbedarf und berufliche Situation haben sich gewandelt. Es genĂŒgt, in den inzwischen (wegen Glasfaser) wieder analogen (aber mobilen) Telefonen, einige Nummern eingespeichert zu haben.

Den Rest, sehr gut sortierter, wirklich wichtiger Nummern verschiedener Ansprechpartner verrÀt mir das Kontaktverzeichnis im Mailprogramm Thunderbird. Solch eine Nummer wird dann eben mal so richtig hÀndisch auf Telefontasten eingetippt.

Gefaxt werden muss von hier aus auch nicht mehr. Wenn doch mal nötig, dann wird eine PDF-Datei als "Scan" deklariert und per Mail verschickt. Andernfalls steht ja noch die Schneckenpost zur VerfĂŒgung.


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