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Heraus kommen sollen durchs Veröffentlichen für den User schnell ladbare Webseiten, unbhängig vom verwendeten Gerät und dessen Größe. Die Webseiten sollen jederzeit zugänglich sein und eine Adresse haben, daher bin ich Kundin bei Webhostingprovidern

Hilfsmittel früher und heute

Damit Browser digitalisierte Dokumente wunschgemäß darstellen können, benötigen Sie gestimmte Anweisungen. Man nutzt dafür HTML (Hypertext Markup Language).

Texteditor

Die ersten Auflagen SELFHTML von Stefan Münz kannte ich fast auswendig und tippte meine HTML-Dateien auf einem ganz simplen Texteditor auf dem Computer. Damals unter Windows war es also dessen Notepad.
Heute nutze ich entweder gedit oder wegen der Schnelligkeit noch lieber Leafpad.

HTML-Editor

1995- 98 zögerte ich noch, mir auf dem Computer einen HTML-Editor zu installieren.
Abgehalten hat mich der zusätzliche Aufwand, diese Software bedienen zu lernen.
Mancher HTML-Editor entpuppte sich zudem auch als Alptraum, weil er nicht zu sauberem HTML fähig war.

Sehr gerne nutzte ich dann aber Phase5 von Ulrich Meybohm. Ein Editor, der einem wirklich Tipparbeit sparte und der intuitiv zu bedienen war. Besonders an seine geniale "Include"-Technik denke ich gerne zurück. Man konnte Header, Footer und Naviagation separat bauen. Leider wurde der Generator nicht weiter entwickelt und harmonierte nicht mehr bei neueren PHP-Versionen des Servers, wenn ich mich recht erinnere.

Content-Management-System CMS

Solche CMS werden auf den vServer installiert und stellen entsprechend hohe Ansprüche bezüglich Datenbanken, PHP.

Ich entschied mich 2008, nach einem kurzen faszinierten Ausflug zu Joomla aber für Drupal weil es als sicherer galt und besonders weil eines der Themes recht barrierearm war.
Später nutzte ich aus reiner Neugierde für ein Projekt noch Wordpress.

Ein CMS nimmt einem einerseits Arbeit ab, verlangt aber einen Mehraufwand für regelmäßige Wartung.
Der Einsatz solch eines CMS kostet mehr Energie und den User mehr Ladezeit, da erst die Bestandteile aus der Datenbank geholt und zu einer HTML-Seite zusammen gesetzt werden.

Geänderte Ansprüche

Meine Aktivitäten haben sich verändert. Es gibt ein in sich weitgehend vollständiges Projekt, das allenfalls einer optischen Auffrischung bedarf. Das zweite Projekt sollte inhaltlich gründlich überarbeitet werden.

Ob man dazu wirklich ein CMS benötigt, begann ich zu bezweifeln und habe mich nach anderen Hilfmitteln umgeschaut.

Flat-File-Content-Management-System

Es gibt CMS wie z.B. GetSimple, die ohne Datenbank auskommen.
Die Wartung ist sicher weniger aufwändig, weil die Gefahr der Datenbankangriffe weg fällt.
Solch ein Flat-File CMS dürfte einen möglicherweise notwendigen Umzug zu einem anderen Provider vereinfachen.

heute Bluegriffon?

Ob ich diesen, auf dem Computer zu installierenden Website-Generator später mal nutze, bezweifle ich inzwischen.

Allein, um ihn richtig kennenzulernen und ihn dazu im Vollscreen zu sehen, musste ich für die Basislizenz 70 € hin blättern.
Auch wenn die Oberfläche teilweise eingedeutscht ist, das Manual ist es nicht. Ein großer Nachteil für solch ein umfangreiches Programm und für die erworbene Lizenz.
Viele Themes sind dabei, aber die stammen nicht vom Anbieter, sondern sind im Netz frei verfügbar.

Static-Site-Generator

Zur Generierung sog."Statische Webseiten" steht eine große Auswahl an Software zur Verfügung. manche läuft

  • auf dem Webserver
  • andere auf dem eigenen Rechner.

Man schreibt seine Inhalte nicht in HTML, sondern in Markdown (Markdown-Syntax). Dann kann der Static-Site-Generator, daraus fertige HTML-Seiten produzieren.

Die Ladezeit ist kürzer, da die Webseite nicht erst zusammen gebaut werden muss.
Somit ist diese Methode energiesparender.

Als ich allerdings dahinter kam, dass die StaticWebsite-Generatoren kein angenehmes Frontend für mich als Autorin bieten, wollte ich schon aufgeben. Als Maus-Schubserin erwarte ich eine grafische Oberfläche.


Desctop Wiki ZIM

ZIM ist eine praktische Notizbuchverwaltung für den eigenen Computer.

Auf meiner Suche nach einem Generator für statische Webseiten ist mir plötzlich eingefallen, dass ZIM die Möglichkeit bietet, einzelne Seiten oder ganze Notizbücher in HTML zu exportieren.

Die Include-Technik von einst erübrigt sich. Man ändert einfach die zentrale Theme-Datei und schon hat man seinen Zähler oder was auch immer auf alle Seiten eingebaut.

Mit FileZilla sind aktualisierte Dateien schnell hoch geschubst.
Es gibt keinen zusätzlichen Aufwand auf dem vServer für Updates und sonstige Wartung.

Ich brauche auf dem Computer kein zusätzliches Programm, da ich sowieso mit ZIM arbeite.
Für mich bietet ZIM in Sachen Webseitengenerierung also die praktikabelste Lösung.


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