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Immunität stärken

Ein gutes Immunsystem macht weniger anfällig für Corona bzw. CoVid-19. Was also macht stark und widerstandsfähig? Wenn ich das vergangene halbe Jahr Rewue passieren lasse, dann fallen mir mehrere simple Stärkungsmaßnahmen ein, die sich bei mir gut bewähren.

Manche Maßnahmen sind praktisch - handfest. Häufig sorgen sie für ein möglichst gutes Gefühl, was besonders wichtig ist. Denn der Mensch besteht ja nicht nur aus dem Körper.

Körperliche Abwehrkräfte stärken

Ernährung: Seit fast einem Jahr gönnen wir uns wöchentlich eine große regionale Gemüsekiste. Gute Entscheidung, denn als das politische Corona-Desaster los ging, wäre es eine zeit lang zu spät gewesen, noch Neukunde zu werden.
Zwar leben wir nicht komplett vegan, aber unser Verbrauch an tierischen Produkten ist wesentlich zurück gegangen. Butter, Eier und Milch verwende ich beim Kochen und Backen sowieso nicht mehr, sondern ersetze sie durch pflanzliche Produkte.

Bewegung aufrecht erhalten: Als die Gemeinden anfingen, Parkbänke etc. abzubauen oder -sperren, besorgte ich uns praktische Auszieh-Hocker, die wir leicht in in unseren Festivalrucksäcken mitnehmen können auf Spaziergängen und zu Demos.

Stehen und Sitzen abwechseln

Da man am Computer viel machen kann, verbringe ich damit auch viel Zeit.

Meine für mich optimale Lösung ist ein höhenverstellbarer Laptopständer. Er liegt auf einer normalen Schreibtisplatte auf. Der Ständer ist stabil und leichtgängig genug, dass ich damit prima meinen kompletten Desktop (PC, Monitor, Tastatur, Mouse und Lautsprecher) gasfedergesteuert hoch und wieder hinunter fahren kann.

Ich stehe barfuß oder strümpfig auf einer Stehpultmatte (COSTWAY), mit unterschiedlichen 3-D-Zonen außenherum, so daß das Stehen nicht so langweilig und einseitig ist.

Selbstverantwortung tragen - Vergänglichkeit annehmen

Abgesehen von einem Un- oder echten Notfall - Arztbesuche wäge ich gründlich ab.

Man weiß, dass die WHO mit kritischen Werten pharmafreundlich jongliert (Cholesterin, Diabetes etc.) Dauerpatient möchte ich nicht werden, ebenso wenig ein Gläserner Patient.

Altern kann ich nicht aufhalten, sondern mich ggf. ein wenig vorbereiten.
Weitere Einschränkung akzeptiere ich als Konsequenz früherer Lebensweise.
Vorsorgeuntersuchungen erübrigen sich, weil ich meinem Körper die Vergänglichkeit zugestehe.

Das heißt, ich übertrage die Verantwortung für meinen Körper nicht einfach Medizinern und schöpfe nicht unnötig aus Gesundheitskassen.
Acetylsalicylsäure (ASS) ist das einzige Mittel, das man in unserem Haushalt findet.

Sicherheitsgefühl stärken

Gefühle können belasten und krank machen, also muss vorgebeugt werden.

Obwohl wir überzeugte Handy-Verweigerer sind, habe ich bei unseren Ausflügen inzwischen ein kleines Notfallhandy dabei, da wir nicht mehr die Jüngsten sind und es schon mal sein kann, dass einer zusammenklappt.
Traubenzucker und eine kleine Flasche Limonade sind daher auch immer dabei.

Wir sind ja neu in diese Gegend gezogen und daher fehlt sowieso noch ein Stückchen Sicherheitsgefühl.

Begünstigt wird gelegentliche Unsicherheit durch die Auswirkungen in diesem politischen Corona-Desaster. Manche Menschen verhalten sich nach den vielen Einschränkungen jetzt vielleicht etwas anders, als sonst. Also trage ich unterwegs am Handgelenk einen Panik-Alarm. In einer brenzligen Situation brauche ich dann nur auf den Knopf zu drücken, um tierische oder menschliche Angreifer in die Flucht zu schlagen.

Gerne nehme ich an manchen Tagen auch mal auch einen Schirm mit, der mir als Gehstock Sicherheit gibt, und ansonsten vor Regen, Sonne und unerwünschten Kamera-Aufnahmen schützt.

Ein Sandelholzfächer ist im Sommer dabei, zum Luft zu fächeln und Insekten abhalten, sowie ebenfalls als Schutz vor unerwünschten Aufnahmen.

Vorbeugen vor Belästigung und Schlimmerem

Dass über mich mehr Daten gesammelt werden, als nötig, das möchte ich nicht. Wer weiß schon, welchen unnötigen Gefahren ich mich damit zukünftig aussetze.
Um dem mulmigen Gefühl Herr zu werden, habe ich mir in den Jahren im Netz vieles erst gar nicht an- oder baldmöglichst wieder abgewöhnt.

Ich informiere mich, wie ich meinen Browser einstellen muss und welche PlugIns sinnvoll sind.

Google nutze ich schon seit Jahren nicht mehr. Statt dessen etools oder startpage und natürlich searx.

Amazon, Facebook, Twitter usw. bekommen von mir seit vielen Jahren keine Daten mehr freiwillig geliefert.
Es gibt die Buchkomplizen und es gibt das Fediverse, mit dezentralen Soziale Netzwerken wie Hubzilla, diaspora* und mastodon.

Youtuber müssen leider auf meine Kommentare verzichten, da ich Youtube nicht zugestehe, meine Vorlieben etc. zu sammeln und deshalb dort keinen Account habe.

Geld: Nach Möglichkeit wird bar bezahlt. Beim online-Einkauf wird überwiesen. Paypal mag schneller sein, aber ist es nötig, so schnell bestellen zu können? Da Überweisen und länger warten etwas bremst, überlege ich mir den einen oder anderen Einkauf lieber zweimal.

Zwar könnten wir beim Service-Provider günstig eine Sim-Karte verwenden, doch mir ist es Wert, dafür WEtell zu nutzen. Dass ich meinen Blog absichere und mir die Sicherheit meiner User wichtig ist, habe ich ja bereits erzählt.

Vorbeugen vor krankmachender Angst

Angst ist etwas Gutes, als rechtzeitiges Signal.
Angst kann aber die Lebensqualität beeinträchtigen oder richtig krank machen, wenn man anfängt, sich auf Sachverhalte zu sehr zu fokussieren und so die tatsächliche Gefahrenlage mit der Realität nicht mehr überein stimmt.

Ein schönes Beispiel ist diese verflixte German Angst, die offenbar dazu beiträgt, dass Politiker immer wieder übers Ziel hinaus schießen. Dass sie vorbeugen wollen, aber durch falsch getroffene Entscheidungen sogar mehr Menschen in Gefahr bringen als durch das eigentliche Problem und obendrein die Folgen den Bürgern auch noch finanziell sehr teuer zu stehen kommen.

Der SWR hat am 25.10.2006 eine sehr gute Dokumentation ausgestrahlt: Die Angst-Industrie - "Warum wir Risiken maßlos überschätzen". Auffindbar z.B. bei Dailymotion oder bei Youtube.

Manipulation statt Information

Durch ein Stellenangebot kam 2014 heraus, dass Frau Dr. Merkel auf Nudging[?] setzten will. "Die Gruppe im Kanzleramt soll die „Entwicklung alternativer Designs von politischen Vorhaben“ auf Grundlage verhaltenswissenschaftlicher Erkenntnisse vorantreiben, heißt es in der Anzeige." Quelle: FAZ.
Nudging? Nein danke!

Bestmögliche Sicherheit statt krankmachende Angst

Persönlich liegt mir viel daran, selbst Verantwortung für mich zu tragen. Dazu benötige ich natürlich verlässliche Informationen und wissenschaftlich fundierte Fakten.

Spätestens seit ich aufs Dampfen[?] umgestiegen bin, weiß ich, dass ich mich weder auf Politiker, noch auf öffentlich-rechtliche Medien verlassen kann.

Die Regierung und die Medien haben seit Anfang diesen Jahres im Zusammenhang mit Corona bewiesen, daß ich mich neben dem eigentlichen Problem, ein Virus, zusätzlich vor Angstmacherei schützen muss.

Um mich gegen schädliche Angst zu schützen, habe ich den Konsum öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten weitgehend reduziert. Beispielsweise läuft nicht mehr SWR1, sondern SWR3, im Radio, damit nicht ungewollt alle halbe Stunde "Nachrichten" auf uns einwirken, sondern stündlich.

Vor der Tagesschau wird regelmäßig aus- oder weggeschaltet.

So, wie Medien und Journalisten vernetzt sind, hat man als Bürger von der sogenannten 4. Gewalt ebenfalls nicht viel Gutes zu erwarten.

Information bei freien Medien

Statt dessen informiere ich mich daher schon seit vielen Jahren vorrangig per RSS-Reader bei freien Medien.

Das bedeutet, dass ich eine gewisse Routine entwickelt habe, Geschriebenes oder Gesendetes einzuordnen, anstatt alles zu glauben und mich womöglich manipulieren zu lassen.

Diese Fertigkeit kommt mir auch bei der Nutzung von Wikipedia zugute. Nach eigenen Erfahrungen und seit Wikihausen schaue ich mir, neben den Quellen, grundsätzlich die jeweiligen Diskussionen zu den Artikeln an, damit ich in etwa abschätzen kann, was ich von der Information zu halten habe.

Fazit

Die erste Tage, als das politische Corona-Desaster los ging, hatte ich Angst. Angst um meinen Partner, dem ich noch viele schöne Jahre gönne. Ich versuchte ihn also zunächst vor unnötigen Gefahren abzuschirmen.

Doch nach kaum einer Woche erzählte ich ihm, dass ich sehr wenig Angst vor dem Virus habe, sondern vor den Menschen:
• Vor den Politikern,
• deren Sprachrohr (Presseleute),
• der Polizei • Menschen, die diese Situation für ihre Zwecke nutzen • und Menschen, die den Politikern alles glauben.

Mit unseren Stärkungs- und Sicherheitsmaßnahmen sind wir allerdings noch recht entspannt durch diese Zeit gekommen, obwohl wir ja altersmäßig zur "Risikogruppe" zählen.

Vielleicht begünstigt Nikotingenuß und außerdem unser Umstieg von der Tabak- auf die eZigarette[?] die Abwehr gegen eine schwere Covid-19-Erkrankung, wie es diese Kohortenstudie im Juli nahe legt. Bereits im April hatte Dr. Farsalinos dazu eine entsprechende Hypothese aufgestellt.

Im Großen und Ganzen trachten wir danach, auszubalancieren. Es tritt nichts stur anstelle von etwas anderem. So wenig, wie wir vollständig auf Fleisch verzichten, so wenig bleibt der Fernseher ganz aus. Wenn wir den verlautbarten Nachrichten nicht glauben, heißt das nicht, dass wir alles übernehmen, was freie Medien vermitteln.
Hygienemaßnahmen sind teilweise berechtigt und die leben wir sowieso von je her, sodass man uns nicht wie kleine Kinder ständig daran erinnern muss.

Je länger das politische Corona-Desaster andauert, desto größer die Gegenöffentlichkeit. Das ist zwar einerseits zu begrüßen, wirft aber Fragen nach einem vernünftigen Informationsmanagement auf.

Lachen

"Lachen ist die Beste Medizin", also kann Lachen auch zur Prävention nicht falsch sein. Beispielsweise Nuoviso-Comic besuchen. Und natürlich Michael Hatzius mit der Echse.

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