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Freiheit statt Youtube

Kein Jahr vor 2020 zeigte so krass, wie wichtig es ist, mehr für die eigene Freiheit zu tun. Wir zahlen im digitalen Raum für all die verheerende Manipulation mit unseren eigenen Daten. Daher wird es Zeit, den großen Playern den Rücken zu kehren, wenn nicht schon längst geschehen.

Youtube wurde groß, weil

• wir dort alle Videos hoch geladen haben.
• wir oft lieber ein Video anschauen, anstatt einen langen Text zu lesen.
• viele Urheberrechtsverletzungen begangen wurden.
• damals kaum jemand eine Alternative hatte (Videos auf dem eigenen vServer hatten Provider verboten, da die Webseiten anderer Kunden unter der exorbitanten Serverlast leiden.)
• Software und Kurse auf noch besseres Youtuben abzielten
• Firmen vor, in und nach den Videos gerne ihre Werbung einblenden lassen und Youtube zur Effektivität die User tracken
• weil Youtube von Google aufgekauft und dessen Werbenetzwerk damit zusammengeführt wurde.

Willkürlich wirkendes Eingreifen

Plattformanbieter wie YT und Google können den Erfolg von Videos und Webseiten steuern und tun das auch.

Google zeigt immer schon nichtkommerzielle Webseiten in Suchergebnissen nicht prominent platziert an (außer von Wikipedia), auch wenn die betreffenden Webseitenersteller über jedes SEO[?]-Stöckchen springen.

Werbekunden möchten ihre Werbung in bestimmten Videos oder auf bestimmten Internetseiten nicht platziert wissen. Also werden Videos und Webseiten, die nicht den Mainstream bedienen, weniger häufig eingeblendet, demonetarisiert oder Videos sogar gesperrt.

Google zahlt meines Wissens nach nicht jeweils in jedem Land Steuern, in der Höhe, wie Umsätze generiert werden. Das Imperium gibt vorauseilend aber schon mal Druck spektakulär nach unten weiter an die Produzenten. Daher beispielsweise die willfährigen Corona-Hinweise unter Videos, wenn sie nicht von offizieller - genehmer Stelle stammen.

Medien

Interessiert uns, was das Transatlantische Netzwerk meint, als Nachricht verbreiten zu müssen? - Interesssensgesteuerte Meinungen statt Fakten und Manipulation.

Größere Freiheit bedeutet, sich mit Informationen freier Medien eine eigene Meinung zu bilden. Diese Freiheit gewinnen wir aber nur, wenn wir auch bereit sind, die Existenz solch freier Medien finanziell zu stabilisieren. - Gerade jetzt ist das besonders notwendig!

Persönlich bin ich dem Corona-Desaster fast dankbar, da KenFM und Rubikon nun bei den Freien Medien zu Vorreitern werden, ihre User aus den Klauen von Youtube zu befreien.

Notwehr statt Notstand, titelt der Rubikon. Und Jens Wernicke, der Herausgeber schreibt weiter:

"Wenn die Eliten obsiegen, erhalten wir nicht nur unsere Grundrechte nicht mehr zurück, sondern droht auch das Aus für die Pressefreiheit".

Daher bittet Wernicke um Unterstützung für einen entsprechenden Notfall-Plan. Aktuell hat Rubikon die Videos nicht mehr nur bei Youtube, sondern als Re-Upload bei BITchute.

Ken Jebsen kommt im Zusammenhang mit der Kritischen Masse auf den Straßen der Hauptstadt (23:39 Min.) ganz kurz zu den Problemen und Gefahren des Trackens bei Youtube und Google zu sprechen.
KenFM hat inzwischen meist gar nicht mehr die Videos aus Youtube eingebunden, sondern die vom eigenen Server mit PeerTube. Ken Jebsen macht bei 29:20 deutlich, dass zwar die Userzahlen durch die Decke gehen, aber die Unterstützung leider nicht. Dabei leistet KenFM sehr viel: muss Crews buchen, Hotelzimmer bezahlen usw.
So, wie der Mittelstand bei den Großdemos Bühnen usw. unterstützt, so sollten wir User die freien Portale unterstützen, durch die wir ja diese freie Presse bekommen.

Was mache ich persönlich?

Ich nutze einen Feedreader und bin so ganz einfach informiert, wo welche neuen Beiträge erschienen sind. (NDS, ...)

Die Geiz-ist-Geil-Mentalität, die fand ich schon immer schrecklich. Bei mir ist längst angekommen, dass ich - trotz Zwangsgebühr - für ordentliche Informationen und Hintergründe etwas berappe.

Aber mich freut, dass jetzt nun auch Videos frei werden und nicht mehr immer bei Youtube sein müssen.

Selbst lege ich keinerlei Wert darauf, dass etwas von netzrose.de bei Facebook oder twitter geteilt wird, wie man unten an den Share-Buttons sehen kann. Überhaupt sorgen beispielsweise meine Linklisten dafür, dass Google kein Interesse daran hat, netzrose.de in den Suchergebnissen zu listen. - Dieser Ort hier soll lieber was für Insider bleiben.

Bisher habe ich Akteure gerne unterstützt, indem ich ihre Infos z.B. bei Telegram heraus fischte und auf den dezentralen, somit echten Sozialen Medien SM wie diaspora* und Mastodon teilte.

Damit ist seit heute Schluß.

Künftig werde ich davon absehen, in diesen sozialen Netzwerken ein Video, das bei YouTube hochgeladen wurde, zu teilen. Denn diejenigen, die in solchen SN zuhause sind, sind natürlich darüber nicht glücklich, zu Youtube geschickt und dort getrackt zu werden.

Ich teile nur noch Videos von Alternativen zu YT.

Mein Kanal bei BITchute

Für mein eigenes Projekt, das ich noch irgendwann realisiere, kann ich auf meinem vServer Videos hoch laden und einbinden. - Aber was mache ich mit Videos, anderer, die zunächst eher häufig aufgerufen werden und irgendwann nicht mehr wichtig sind? Das würde meinen vServer unnötig belasten.

Daher habe ich mir einen Account bei BITchute eingerichtet. Man muss dazu eine ordentliche Mailadresse haben. Es klappte nicht mit einer web.de-Adresse und auch nicht mit einer von meinem Service-Provider.

Dort habe ich ein Video hoch geladen, das ich bei Telegram entdeckte und das nicht von Youtube stammt. Der Akteur bat auf Telegram ausdrücklich darum, dass das Video geteilt wird.

Daher habe ich das telegram-Video in meinen Account bei BITchute hoch geladen.
Die Videodatei sollte nur aus einem Wort und wohl besser ohne Sonderzeichen benannt sein.
Man muss auch ein Cover-Bild erstellen und ebenfalls hochladen.
Aussagekräftiger Titel, anständige Beschreibung mit Link zur Webseite des Akteurs selbstredend. Kann später noch geändert werden.
Und die Beschreibung besser nicht mit Cromium-Webbrowser abfassen. Sonst hat man hinterher lauter Textsalat, weil er wohl mehrfach hin- und her übersetzt.

Ist das Video hochgeladen und verarbeitet (Das dauert sehr lange), wird man per eMail benachrichtigt.
Erst dann habe ich das Video
• bei mir im Blogartikel Menschenkette verlinkt, • auf diaspora* und mastodon geteilt
• und abschließend den Akteur (Barde Jens Eloas Lachenmayr) noch auf Telegram darüber informiert.

Diese Mühe nehme ich dann gerne auf mich, wenn das betreffende Video m.M.n. verdient, geteilt zu werden. So habe ich einen nützlichen zusätzlichen Filter, anderen Usern im Netz nicht Zeit und Aufmerksamkeit zu stehlen.

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