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Mehr Freiheit vor Datenkraken

Wussten Sie eigentlich schon, dass das Fediverse Alternativen zu Facebook, twitter, Instagram etc. bietet?

Wer bei kommerziellen Plattformen kommuniziert, riskiert, dass

  • sie plötzlich nicht mehr weiter entwickelt und sogar eingestampft werden;
  • sie aufgekauft werden;
  • man ausspioniert wird, um optimale Werbung zu unterbreiten
  • man ausspioniert wird, um mit zielgruppengenauen Infos manipuliert zu werden;
  • man in seiner Bubble bleibt, weil man nur ähnliches gezeigt bekommt, sich bestärkt fühlt, anstatt Einstellungen kritisch zu hinterfragen;
  • man ungewollt Zeit und Aufmerksamkeit verschwendet, weil entsprechend ähnliche Inhalte dazu angeboten werden;
  • die dabei anfallenden Daten verkauft werden;
  • die Datenverarbeitung nicht dem inländischen oder europäischen Datenschutz unterliegen und man sich schlechter wehren kann.

Die Nutzung solcher Plattformen ist vermeintlich kostenlos. Früher sagte man:

Wenn etwas nichts kostet, bist DU der Preis.

Dass es auch anders geht, zeigt das Fediverse.

Dezentral und teilweise übergreifend

Es gibt unterschiedliche Software, die frei zu haben ist, für unterschiedliche Anwendungen.

Hat man die Möglichkeiten und Fähigkeiten, kann man selbst diese Software auf dem eigenen Server installieren und für sich nutzen oder für sich und weitere User.

Dieser Bereich, auf dem die Software auf dem Server läuft, wird je nachdem Instanz, Hub oder Knoten genannt.

Über das entsprechende Kommunikationsprotokoll ist solch eine Instanz bzw. Hub oder Knoten mit anderen verbunden. Gemeinsam bilden Instanzen und Protokoll ein dezentrales Netzwerk.

Häufig versteht sich die verwendete Software über ihr Protokoll sogar mit einer anderen Software. Diese übergreifenden Protokolle verbinden also sogar mehrere Netze und bilden zusammen das sogenannte Fediverse.

Meine Wahl

Da ich einen vServer nutze fürs Bloggen und Mailen, benötige ich zusätzlich vielleicht etwas twitterähnliches und etwas facebookähnliches.

Um alle Protokolle abzudecken/anzusprechen, habe ich mir dafür mastodon und diaspora* ausgesucht. Update: mastodon stimmt inzwischen nicht mehr, sondern ich nutze Hubzilla und zwar bei einem Provider im Ausland. Da ich mit Hubzilla auch mit diaspora* in Kontakt sein kann, habe ich auch den dortigen Account gelöscht.

Beispiel Account bei diaspora*

the-federation.info bietet eine Tabelle der unterschiedlichen Software.

Das Projekt diaspora klicke ich an. Die Tabelle "All diaspora nodes" sortiere ich nach "Open signups", denn ich will ja einen Account anlegen können. Manche Instanzen sind nämlich bereits voll und nehmen keine neuen User mehr auf.
Als nächstes interessieren mich Land und Software-Version.
Mit Klick auf den passenden Link erfahre ich Weiteres.
Will ich mich bei der erwählten Instanz anmelden, nutze ich den Link oben unterhalb der Überschrift.

Solch eine Auswahl ist keine Ehe. Falls der Betreiber oder die anderen User nicht so zusagen oder eine andere Plattform thematisch interessanter ist, dann kann man bequem wechseln und seine bisherigen Inhalte mitnehmen.

Hubzilla, wer mehr möchte

Wer breitere Ansprüche hat, für den ist Hubzilla vielleicht die bessere Wahl. Dazu möchte ich dann an meinen Kumpel PepeCyb verweisen, denn er hat da schon mal was vorbereitet. Und zwar sehr ausführlich: Einstieg bei Hubzilla (einen Account anlegen) Erste Schritte / Einstellungen – Hubzilla sowie die Reihe neuhier:
- Neu hier
- Mein Profil
- Organisieren
- Posten, teilen, kommentieren
- Foren
- Mail

Damit hoffe ich, wir lesen uns bald im Fediverse :-)

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