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Prof. Stefan Homburg meldet sich mit einem großartigen Vorschlag zu Wort

Niemand wird ernsthaft annehmen, dass mit einem Impfstoff in einem halben Jahr die Coronakrise zu Ende ist und die Wirtschaft sich automatisch einfach so wieder erholt. Von Anfang an ist Kritikern der Corona-Maßnahmen neben Wodarg und Bhakdi noch mind. ein weiterer Name aufgefallen: Homburg.

Prof. Dr. Stefan Homburg ist Direktor des Instituts für Öffentliche Finanzen an der Leibniz Universität Hannover. Bekannt sein werden sicher die Interviews mit ihm bei Milena Preradovic:
Neue RKI-Zahlen widersprechen Kanzlerin Merkel 17.4.20
War der Lockdown unwirksam? – Prof. Homburg stellt sich der Kritik 21.4.20
„Es ist eine Lüge“ 28.4.20
Ende der Pandemie? Neue Zahlen widersprechen Regierungs-Linie 5.5.20
Keine Übersterblichkeit: Warum starben 2018 mehr als 2020? 19.5.20
Politik hätte Drosten-Papier nicht folgen dürfen 1.6.20
Coronastory 2: Kritiker unerwünscht – War der Lockdown komplett sinnlos? mit Prof. Homburg und Prof. Bhakdi 10.7.29

Gestern gab der Finanzwissenschaftler dem Journalisten Boris Reitschuster ein längeres Interview im Rahmen von Corona:

„Folgen werden mit jedem Monat schlimmer“ Professor Homburg warnt vor "Festhalten an absurden Maßnahmen"

Abends nahm Prof. Homburg am Corona-Quartett teil, das ServusTV Sonntags ab 20:20 Uhr sendet. Das aktuelle Thema lautete:

Wirtschaft am Corona-Abgrund: Wie gelingt der Aufschwung?

Erst dachte ich noch, naja irgendwie ist das Format für das Thema generell etwas kurz.
Wobei ich natürlich froh bin, dass sowas überhaupt im TV gezeigt wird.
Es ist ja gut, wenn sich endlich beide Parteien (Maßnahmenkritiker und -befürworter) an einen Tisch setzen, aber unsereins wird da kaum Neues erfahren.

Doch ich bin froh, dass wir uns das auch diesmal angeschaut haben. Auch wenn es wieder mal schwer auszuhalten war. Aber etwa ab der 42. Minute, wurde es plötzlich sehr interessant durch Prof. Homburgs Vorschlag. So interessant, dass ich ihn hier wörtlich wiedergeben möchte:

20%iger Solidaritätsabschlag bei Ministern, Abgeordneten und Beamten

Ich sehe die größte Ungerechtigtkeit:
a) bei Ministern, Abgeordneten und Beamten. Die haben sich teilweise sogar verbessert, haben nicht einen Cent verloren.Mussten aber nicht mehr pendeln. Konnten im sog. Homeoffice sitze. Wir machen keine Vorlesungen weil meine Universität geschlossen ist ...
b) und das andere Extrem sind die sog. Soloselbständigen (Schauspieler, Caterer, ja Konzertpianisten, Schauspieler).
Ich finde, man kann jetzt nicht noch mehr Programme für die anderen finanzieren. Das habe ich ja eben dargelegt. Man könnte jetzt umgekehrt sagen, es gibt jetzt einen Solidaritätsabschlag von z.B. 20 Prozent des Ministergehalts, der Diät oder der Beamtengehälter.
Und dieser Solidaritätsabschlag von 20 Prozent wird so lange beibehalten, bis alle Maßnahmen aufgehoben wurden.
Ich glaube, dass das bei den Entscheidungsträgern zu einer wesentlichen Verhaltensänderung führen wird.
Die sehen nämlich überhaupt nicht das Leid, das sie erzeugen.
Sie lassen sich von wenigen Staatsvirulogen und Straatsfunktionsträgern, Dekanen und Dergleichen bestätigen und spüren aber nicht am eigenen Leib, diese 20 oder 25 Prozent Minus, die wir derzeit gesamtwirtschaftlich haben."

Beim Tippen habe ich Einwürfe und Zwischenbemerkungen weg gelassen.
Danke für die Autorisierung dieser Wiedergabe (Mail v.12.10.20).

Kleiner Ergänzungswunsch

Natürlich befürworte ich Prof. Homburgs Vorschlag absolut.

Sicherheitshalber würde ich ihn noch ergänzen um einen Passus, der festlegt, dass in dieser Zeit, selbstverständlich auch keine Gehälter und Diäten - weder automatisch, noch sonstwie zugeteilt - erhöht werden. Insbesondere auch, dass die Bezüge der Kanzlerin Merkel und ihrer Minister nicht weiter steigen, wie letzten März erst.

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