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Lebensqualität steigern durch Informationsmanagement

Wortwolke Informationsmanagement
Mainstreammedien, freie Medien, Instant Messaging und Soziale Netzwerke bieten eine riesige Menge an Information und Unterhaltung. Man könnte darüber fast das eigene reale Leben vergessen. Aber das wird von Tag zu Tag immer kürzer.

Informationen und Unterhaltung richtig ausgewählt und in den eigenen Alltag eingebunden, kann dagegen das Leben bereichern. Also kann jeder Mensch für sich passende Strategien für seinen Medienkonsum generieren.

Im aktuellen politischen Corona-Desaster sind solche Strategien besonders wichtig. Schnell wurde klar, dass das Thema "Corona" Stress und Angst verursacht. Und Angst wirkt sich gravierend auf die Lebensqualität aus. Sie schwächt das Immunsystem.

Aus-Knopf nutzen

Unter den Kritikern der Corona-Maßnahmen machten daher sehr bald erste Memes die Runde, wonach Corona sofort verschwindet, sobald man an der TV-Fernbedienung den Aus-Knopf drückt.

Je länger allerdings das politische Corona-Desaster andauert, desto mehr Gegenöffentlichkeit bildet sich. Plötzlich gibt es Blogger und Videoproduzenten, Autoren, Fernsehsender und Podcasts, die kritisch mit dem Thema umgehen.

Zusätzlich gibt es zahllose Telegram-Kanäle und entsprechende Kommunikation in den Sozialen Netzwerken.

Als denkender Mensch ist man da bald überfordert und müsste konsequenterweise auch hierbei den Aus-Knopf drücken, um endlich mal abzuschalten vom Thema Corona.

Dazu möchte ich nicht unbedingt raten. Gegenöffentlichkeit ist ja gut, wenn sie nicht einfach passiv konsumiert wird. Aber ich will erzählen, wie ich das für mich geregelt habe.

Corona als Thema interessiert mich nur insofern, als unsereins nun ständig riskiert, Freiheiten eingeschränkt zu bekommen. Es ist also kein Lieblingsthema, aber man muss schon ein wenig seine Antennen ausfahren, damit das Nudging[?] nicht funktioniert.

Linklisten können wertvoll sein

Linklisten und Webkataloge gab es schon lange, bevor "Googeln" in den Duden eingezogen ist.

Obwohl Suchmaschinen es hassen, pflege ich hier im Blog thematische Linklisten für uns.
Ich habe, wenn ich so zurück denke, auch keine Adresse über Suchmaschinen entdeckt, sondern über diverse andere Kanäle aufgesammelt. Datenschutz ist mir wichtig, aber SEO[?] nicht. Komisch, dass sich fast niemand revanchiert.

Bei der Zusammenstellung der Links stehen die Adressaten im Vordergrund und wie ich möglichst praktisch für sie gliedere.

Das Ergebnis ist daher völlig anders, als von einem Such-Programm, dessen Betreiber parallel kommerzielle Interessen verfolgt.

RSS-Feed

Bei mir steht ein Desktop-Computer mit Ubuntu und ich surfe per Firefox. Nachts wird der Rechner ausgeschaltet.

Will ich mich informieren, was es Neues gibt, dann rufe ich im Firefox den Feedreader auf. Dort habe ich mir einige Ordner angelegt:
- TV (z.B. Kla.TV, Punkt.Preradovic, Gunnar Kaiser TV, Servus.TV etc.)
- Nachrichten (NDS[?], etc.)
- Digital (Wikihausen, Datenschutzseiten etc.)
- Umweltschutz
- Sonstiges ... - Dampf (Ausgesuchtes aus der Genuss-Linkliste oben) - Corona (Ausgesuchtes aus der Freiheit-Linkliste oben)

Feed-Adressen

Zunächst suche ich mir z.B. in der Linkliste die Pressespiegel und Portale sowie- Blogs, Webseiten etc. aus.

Die surfe ich nacheinander an und hole mir aus dem Seitenquelltext die Feed-URL heraus, um sie im FeedReader anzulegen und dem entsprechenden Verzeichnis zuzuordnen.
Häufig sieht eine Feed-Adresse so aus:

https://bittel.tv/feed/

Roger nutzt, wie viele als CMS[?] Wordpress. Allerdings legt er keine einzelne Artikel für seine Neuigkeiten oder Videos an, sodaß man im Feed-Reader nichts aktuelles erfahren kann.

Weitere Feed-Adressen können z.B. auch so aussehen:

https://corona-transition.org/spip.php?page=backend

Auch das ist möglich:

https://www.servustv.com/search/corona/feed/rss2/

Leider bekommt, wer so abonniert:

https://www.netzrose.de/feeds/

zwar die neuen Blogartikel hier mit, aber nicht die Termine, die ich in der Seitenleiste pflege. Da hilft es ggf. mich im Fediverse zu abonnieren und die Kategorie Termin aufzurufen. (bei Telegram habe ich inzwischen den Kanal gelöscht). Außerdem wird ein RSS-Feed natürlich meiner Arbeit nicht ganz gerecht. Denn ich vermeide unnötig neue Artikel. Statt dessen werden bestehende gepflegt. Besser ab und an hier vorbei schauen und einen Blick aufs Aktualisierungsdatum werfen.

Feed-Reader nutzen

Tatsächlich ist er tagsüber meist geöffnet, aber die Ordner lasse ich erst mal zu. Immer wenn mir danach ist, starte ich eine Abfrage nach neuen Feeds. Hatte ich an dem Tag schon zu häufig das Thema Corona, dann bleibt der Ordner zu und ich sage dem Feed-Reader, er soll alle Nachrichten als gelesen kennzeichnen. So habe ich keinen unnötigen Stress, weil mir vielleicht etwas entgeht. Bevor ich privatisiere, indem ich mir z.B. einen Film anschaue, wird der Feed-Reader ganz geschlossen.

Ab und an gehe ich durch die Ordner. Interessiert mich ein Thema oder ein Angebot nicht mehr so oder ist es eingeschlafen, dann wird gelöscht, damit die Liste eine bestimmte Größe nicht überschreitet und mir zu viel Zeit und Aufmerksamkeit etc. kostet.

Telegram

Da ich den Feed-Reader bestückt habe, brauche ich nicht mehr so viele Telegram-Kanäle abonnieren.

Im Feed-Reader bekomme ich Neues von denjenigen Webseiten und Blogs, die mich interessieren. Betreiben diese - wie es ja anscheinend en vogue ist - zusätzlich auf Telegram Kanäle, so dienen diese eher dazu, die User an sich zu binden. Also mit allerhand Fundstücken aus dem WWW bzw. von Videoplattformen.
Hat man viele Kanäle abonniert, bekommt man häufig die identischen Infos mehrfach.

Es gibt allerdings auch Kanäle, wie z.B. der Corona-Ausschuss, da findet man zuerst die Info bei Telegram und erst später auf der Webseite. Bei kurzfristig anberaumten Terminen also ein wichtiges Kriterium.

Hinzu kommen Kanäle, in die nur Meldungen automatisch von twitter eingespeist werden. So habe ich z.B. Prof. Wodarg und Prof. Homburg abonniert, da Infos, die über ihre Webseite hinaus gehen in diesem Fall auch interessieren, eben weil genau diese Menschen nicht hyperaktiv unterwegs sind.

Infos bei Telegram wieder finden

Die entsprechende Nachricht speichert man einfach als eigenes Lesezeichen.

Vorgehen bei der Desktop-Version:
Die interessante Nachricht in irgendeinem Kanal mit rechter Maustaste anklicken
im Menü per Maus „Nachricht weiterleiten“ auswählen
im Menü „Gespeichertes“ (Lesezeichen-icon)
wird von der Software mit „Fertig“ quittiert

In der Linken Spalte ist dann ein Lesezeichenkanal, indem man seine so gesammtelen Infos schnell wieder finden kann.

Quelle

Eine weitere Besonderheit ist der Kanal "Corona_Fakten" mit fast 61 Tsd. Abonennten. Vladimir J. unterhält keine Webseite, sondern publiziert auf Telegram seine News und Zusammenfassungen zu: Impfung, Corona, Viren, Bakterien, Infektionsstheorie und Universalbiologie. Er bietet bei Telegram umfangreiche Ausarbeitungen teilweise als PDF-Download oder per Direktlink bei Telegra.ph an. Bei Samuel Eckert gibt es Beiträge "zeitversetzt". Der Podcast und Videos werden ebenfalls auf Telegramm vorgehalten. Da ein Aspekt der Medienkompetenz - die Frage nach dem WER - nicht wirklich ersichtlich ist, erscheint die Adresse des Kanals auch nicht in meiner Linkliste.
Dieses WER ist nicht erschöpfend nur mit dem angegebenen Namen bei PayPal zu beantworten. Wie soll man sich auf eine Information berufen, wenn Urheber und Kompetenz im Dunkeln bleiben?

Richtig ist, dass berufliche Existenzen vernichtet werden, wenn sich Einzelne Experten gegen das politische Corona-Desaster zu Wort melden.
Richtig ist jedoch auch, dass Gruppen von Kritikern politischer Corona-Maßnahmen gefährdet sind, unterwandert zu werden. Daher sollte ein gesundes Misstrauen gepflegt werden.

Man muss also selbst heraus finden, ob und welche Kanäle bereichern und zu einem passen, oder nicht.

Videoproduzenten

Es gibt darüber hinaus natürlich noch diejenigen, die keine Webseite betreiben, oder dort kein RSS anbieten.

Die lasse ich mir sehr bewusst entgehen. Suchmaschinen können keine Videos lesen und auch ich kann sie eben auch nicht schnell überfliegen (analog zum quer lesen).

  • Demos aufzuzeichnen ist sicher gut, um sie zu dokumentieren. Aber ich glaube auch anhand kurzer Sequenzen, dass sie gut waren. Lieber selbst in dieser Zeit aktiv werden, ist meine Devise.

  • Reden aufzuzeichnen kann gut sein, akustisch aber eine Herausforderung. In aller Regel werden aber auch die Medien, deren RSS-Feed ich abonniert habe, auf die entsprechenden Experten aufmerksam und bieten ihnen eine professionellere Bühne per Vortrag oder gut geführtem Interview etc. Davon habe ich dann mehr.

  • Peinlich, immer wieder die Aufregung, dass YouTube mal wieder ein Video gesperrt hat. Es geht in dem Fall ums politische Corona-Desaster und nicht um solche Nebenkriegschauplätze. Sich darüber immer noch aufzuregen, bedeutet, YouTube unnötig Macht zuzusprechen.

Aber ich habe einen Account bei BitChute und dort durchaus manchen Videoproduzenten abonniert. Einfach schon als Anerkennung, dass man von den Datenkraken und ihren Werbeeinblendungen verschont wird. - Allerdings besuche ich BitChute nicht jeden Tag.

Fediverse

Anfangs war ich bei Mastodon und Diaspora. Dann gab es einen für mich alarmierenden Vorfall und ich wechselte zu Hubzilla auf den Server eines guten Kumpels und zwar mit Sitz außerhalb DE.

Da ich im Fediverse sowohl mit Bekannten auf Mastodon, wie auch bei Diaspora in Kontakt bleiben kann, löschte ich auch den Diaspora-Account.

Anders als bei Telegram, geht es im Fediverse etwas ruhiger zu. Man kann sich thematisch breiter aufstellen und man kann die eine oder andere Diskussion öffentlich oder privat führen. - Sehr angenehm dort, finde ich.

Fazit

Die angesprochenen Linklisten pflege ich zwar immer mal wieder weiter. Aber die Hauptarbeit hierzu ist getan. Vielleicht war sie für den einen oder anderen nützlich. Ich werde es wohl nie erfahren. Aber so ist das heutzutage.

Gegebenenfalls verschwindet auch der eine oder andere Link noch, damit die Listen übersichtlicher sind.

Selbst geht es mir derzeit jedenfalls schon besser, seit ich viele RSS- und Telegram-Abos entfernt habe. Ich kann mir inzwischen sogar endlich wieder mehr Gedanken über Projekte machen, die ich noch vor habe.

Und ich kann vor allem jetzt wieder besser abschalten, mein Leben leben und dabei meine Freiheit real beanspruchen. Das wünsche ich auch Dir/Ihnen.

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Kommentare

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PepeCyB am :

Wenig technik- und computeraffinen Leuten würde ich für RSS das Browser-Addon Feedbro empfehlen ( https://addons.mozilla.org/firefox/addon/feedbroreader/ bzw. https://chrome.google.com/webstore/detail/feedbro/mefgmmbdailogpfhfblcnnjfmnpnmdfa ).

Der große Vorteil ist, dass es sebständig auf Webseiten nach Feeds sucht. Ist man auf einer Webseite deren Feed man abonnieren möchte, muss man nicht nach einem Link suhcne oder (oft gibt es den so gar nicht) auf gut Glück versuchen, die URL herauszufinden, sondern man Klickt auf das Feedbro-Icon und wählt im Menü „Find Feeds in Current Tab“. Dann werden, so vorhanden, die angebotenen Feeds angezeigt und man kann sie mit einem Klick abonnieren… dabei kann man auch gleich den Ordner (zum Strukturieren) festlegen.

Das nur als Tipp… ;-)

Netzrose am :

Hallo PepeCyB, genau den Feed-Reader verwende ich. Danke fürs Ergänzen :-)

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