đŸ“» Audio Datenbank

Wie ich das Sammeln von Hörspielen und Lesungen zelebriere.

Am liebsten verfolge ich den sonntĂ€glichen TV-Tatort am Monitor, in der Fassung mit Audiodeskription. Ich kann ja sehen und mache in dem Moment nichts anderes mehr nebenbei, so wie frĂŒher (stricken).
Doch ich mag diesen zusÀtzlichen Hörgenuss sehr. Treffende Worte beschreiben Gezeigtes und interpretieren (Mimik, Gestik).

Senior mit Tablet

Ob er sich wohl zum "Bohnen putzen" auf seinem Tablet gerade ein neues MusikstĂŒck auswĂ€hlt?
Genau so gut könnte es ein Hörspiel, eine Lesung oder ein Podcast sein.

Hörspiele genieße auch ich gerne, wenn ich mit den HĂ€nden zu tun habe, z.B. im Haushalt (BĂŒgeln) oder in Sachen Textilkunst. Auch hier faszinieren Worte, aber auch vermittelte Stimmungen und natĂŒrlich Stimmen. Gar nicht so selten wirken großartige Schauspieler mit.

Besonders Lesungen helfen beim Abschalten und Einschlafen. Hier muss man sich eher nicht sorgen, dass ein Regisseur zu experimentell ein StĂŒck angeht. BĂŒroatmosphĂ€re kann man auch anders darstellen, als durch nervend klingelnde Telefone.

HörDat

Weil mir Hörspiele viel bedeuten, gibt es fĂŒr mich seit vielen Jahren ein ganz wichtige Lesezeichen: Hördat, die Hörspieldatenbank

Im Verlauf kommen weitere Lesezeichen dazu, z.b. die Liste fĂŒr den Browser.

Aufnehmen per Cron und mPlayer

FrĂŒher, auch unter Windows also, habe ich mir die Hörspiele und Lesungen automatisch aufnehmen lassen mittels mplayer und cron anhand der HörspielsendeplĂ€tze.

Bald tÀglich waren zwei, drei Lesungen oder Hörspiele zu schneiden, umzubenennen und in die Datenbank einzusortieren, die ich auf einer externen Festplatte ausgelagert hatte.
Aus ihr "betankte" ich die jeweiligen Player.

Neuanfang

Viele SchÀtze haben sich angesammelt und ich hÀtte zum Schluss fast ein Dreivierteljahr non-stopp zu lauschen gehabt.

Dann gab es einige Crashs und um nicht noch wichtigere Dinge zu verlieren, musste ich ganz schnell den Platz auf der ex. Festplatte rĂ€umen. Ich hatte mir Sticks besorgt mit ĂŒberwĂ€ltigender SpeicherkapazitĂ€t, die leider eine besondere FĂ€higkeit hatten: „Write-only Memory“. Das meiste war weg. (sehr viel spĂ€ter konnte ich doch noch allerhand mp3-Dateien retten)

Also fange ich wieder fast bei NULL an. Das ist nicht ganz so schlimm, denn bei den Radiosendern ist es Àhnlich, wie im TV: Wiederholungen, Wiederholungen, ... .
Je lĂ€nger ich sammelte, desto hĂ€ufiger hatte ich die StĂŒcke bereits.

Mit Ubuntu 16.04 konnte ich Gnome Shedule nicht installieren. Zudem kam ich mit den Skriptanpassungen plötzlich doch nicht mehr richtig klar.

Es gĂ€be die Möglichkeit bei Rhythmbox das Plugin zu installieren "Record-Station" fĂŒr zeitgesteuerte Aufnahmen. Leider passte es nicht fĂŒr die aktuelle Rhythmbox Version 3. bei Ubuntu 16.04

GeÀnderter Anspruch

Und ĂŒberhaupt will ich nicht mehr so maßlos sein.

Denn ehrlich gesagt, war dieses Schneiden und EinrÀumen schon auch ein wenig lÀstig.
KĂŒnftig möchte ich das Hobby langsamer und und bewusster angehen. - Weniger automatisiert also.

GenĂŒsslich aussuchen

Bei der morgendlichen Tasse Kaffee surfe ich HörDat an, die mir verrÀt, was es heute Schönes gibt.
Nur wenn mich eine Sendung wirklich interessiert, dann soll sie aufgezeichnet werden.
Also schaue ich erst, ob ich sie womöglich schon habe.
Wenn nicht, trage ich ihren Aufnahmetermin ein.

Ich bilde mir ein, dass diese kleine Zeremonie dazu fĂŒhrt, dass seltener der Wunsch aufkommt, sich etwas zu kaufen (z.B. ein neues GerĂ€t zum Liquiddampfen, nur weil es neu auf dem Markt ist und nicht, weil ich sonst keines hĂ€tte.)

Womit ich aufnehme, und wie ich die Aufnahmetermine eintrage, kann man hier weiterlesen ....

Audiodatei bearbeiten

Radiosendungen werden gestreamt.

Bei der Aufnahme schneidet die Aufnahmesoftware einen Teil des Streams mit zur festgelegten Zeit.

Anfang und Ende der aufgenommenen Datei werden noch manuell "gesĂ€ubert". Denn Musikfetzen, uralte Straßenverkehrsmeldungen etc. wĂŒrden den Hörgenuss spĂ€ter möglicherweise trĂŒben.

Danach bekommt das HörstĂŒck noch Informationen mit, wird sinnvoll umbenannt und in die Datenbank eingerĂ€umt.
Wie, das kann man hier weiterlesen ...

🗒 Notizen

Auch beim Thema "Hörspiele und Lesungen aufnehmen", kam natĂŒrlich das ZIM-Notizbuch völlig real auf meinem heimischen Computer zum Einsatz.

Ich hatte mir tatsĂ€chlich selbst die Installationsanweisungen notiert und war spĂ€ter froh drĂŒber, als ich sie plötzlich nochmal brauchte.

Es gibt immer mal wieder Phasen, in denen ich mit so vielen anderen Dingen befasst bin, dass ich nichts aufnehme. Durch meine Notizen bin ich aber "schnell wieder drin".

Und wenn mir sonst ein Hinweis einfÀllt, dann landet auch er im Notizbuch.
Da ist er allemal gleich sinnvoller eingerÀumt, als auf den kleinen Zettelchen auf dem Desktop.

Auf so einer Seite im Notizbuch darf ruhig auch mal etwas Platz sein. Hier beispielsweise ....


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