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Immunität stärken

Ein gutes Immunsystem macht weniger anfällig für Corona bzw. CoVid-19. Was also macht stark und widerstandsfähig? Wenn ich das vergangene halbe Jahr Rewue passieren lasse, dann fallen mir mehrere simple Stärkungsmaßnahmen ein, die sich bei mir gut bewähren.

Manche Maßnahmen sind praktisch - handfest. Häufig sorgen sie für ein möglichst gutes Gefühl, was besonders wichtig ist. Denn der Mensch besteht ja nicht nur aus dem Körper.

Körperliche Abwehrkräfte stärken

Ernährung: Seit fast einem Jahr gönnen wir uns wöchentlich eine große regionale Gemüsekiste. Gute Entscheidung, denn als Corona los ging, wäre es eine zeitlang zu spät gewesen, noch Neukunde zu werden. Zwar leben wir nicht komplett vegan, aber unser Verbrauch an tierischen Produkten ist wesentlich zurück gegangen. Butter, Eier und Milch verwende ich beim Kochen und Backen sowieso nicht mehr, sondern ersetze sie durch pflanzliche Produkte.

Bewegung aufrecht erhalten: Als die Gemeinden anfingen, Parkbänke etc. abzubauen oder -sperren, besorgte ich uns praktische Auszieh-Hocker, die wir leicht in in unseren Festivalrucksäcken mitnehmen können auf Spaziergängen und Demos.

Selbstverantwortung tragen

Abgesehen von einem Un- oder echten Notfall - Arztbesuche wäge ich gründlich ab.
Manche Beschwerden hängen mit meiner Lebensführung zusammen, andere mit dem Alter.
Man weiß, dass die WHO mit kritischen Werten pharmafreundlich jongliert (Cholesterin, Diabetes etc.) Dauerpatient möchte ich möglichst nicht werden, ebenso wenig wie Gläserner Patient.

Altern kann ich nicht aufhalten, sondern mich ggf. ein wenig vorbereiten.
Weitere Einschränkung akzeptiere ich als Konsequenz früherer Lebensweise. Vorsorgeuntersuchungen erübrigen sich, weil ich meinem Körper frei zugestehe, krank zu werden. Das heißt, ich übertrage die Verantwortung für meinen Körper nicht einfach Medizinern und schöpfe nicht unnötig aus Gesundheitskassen.
Seit ich nicht mehr angestellt bin, das ist etwa 25 Jahre her, war ich bei keinem Arzt mehr.
Acetylsalicylsäure (ASS) ist das einzige Mittel, das man in unserem Haushalt findet.

Sicherheitsgefühl stärken

Gefühle können belasten und krank machen, also muss vorgebeugt werden.

Obwohl wir überzeugte Handy-Verweigerer sind, habe ich bei unseren Ausflügen inzwischen ein kleines Notfallhandy dabei, da wir nicht mehr die Jüngsten sind und es schon mal sein kann, dass einer zusammenklappt.
Traubenzucker und eine kleine Flasche Limonade sind daher auch immer dabei.

Wir sind ja neu in diese Gegend gezogen und daher fehlt sowieso noch ein Stückchen Sicherheitsgefühl. Begünstigt wird gelegentliche Unsicherheit durch die Auswirkungen in dieser Corona-Phase. Manche Menschen verhalten sich nach den vielen Einschränkungen jetzt vielleicht etwas anders, als sonst. Also trage ich unterwegs am Handgelenk einen Panik-Alarm. In einer brenzligen Situation brauche ich dann nur auf den Knopf zu drücken, um tierische oder menschliche Angreifer in die Flucht zu schlagen. Gerne nehme ich auch einen Schirm mit, der mir als Gehstock Sicherheit gibt, und ansonsten vor Regen, Sonne und unerwünschten Aufnahmen schützt.
Ein Sandelholzfächer ist ebenfalls dabei, zum Luft zu fächeln und Insekten abhalten, sowie ebenfalls als Schutz vor unerwünschten Aufnahmen.

Vorbeugen vor Belästigung und Schlimmerem

Dass über mich mehr Daten gesammelt werden, als nötig, das möchte ich nicht. Wer weiß schon, welchen unnötigen Gefahren ich mich sonst in der Zukunft aussetzen würde. Um dem mulmigen Gefühl Herr zu werden, habe ich mir in den Jahren im Netz vieles erst gar nicht an- oder baldmöglichst wieder abgewöhnt.

Ich informiere mich, wie ich meinen Browser einstellen muss und welche PlugIns sinnvoll sind.
Google nutze ich schon seit Jahren nicht mehr. Statt dessen etools oder startpage.

Amazoon, Facebook, Twitter usw. bekommen von mir keine Daten. Es gibt die Buchkomplizen und es gibt dezentrale Soziale Netzwerke wie diaspora* und mastodon.
Youtuber müssen leider auf meine Kommentare verzichten, da ich Youtube nicht zugestehe, meine Vorlieben etc. zu sammeln und deshalb dort keinen Account habe.

Geld: Nach Möglichkeit wird bar bezahlt. Beim online-Einkauf wird überwiesen. Paypal mag schneller sein, aber ist es nötig, so schnell bestellen zu können? Da Überweisen und länger warten etwas bremst, überlege ich mir den einen oder anderen Einkauf lieber zweimal.

Zwar könnten wir beim Service-Provider günstig eine Sim-Karte verwenden, doch mir ist es Wert, dafür WEtell zu nutzen. Dass ich meinen Blog absichere und mir die Sicherheit meiner User wichtig ist, habe ich ja bereits erzählt.

Vorbeugen vor krankmachender Angst

Angst ist etwas Gutes, als rechtzeitiges Signal.
Angst kann aber die Lebensqualität beeinträchtigen oder richtig krank machen, wenn man anfängt, sich auf Sachverhalte zu sehr zu fokussieren und so die tatsächliche Gefahrenlage mit der Realität nicht mehr überein stimmt.

Ein schönes Beispiel ist diese verflixte German Angst, die offenbar dazu beiträgt, dass Politiker immer wieder übers Ziel hinaus schießen. Dass sie vorbeugen wollen, aber durch falsch getroffene Entscheidungen sogar mehr Menschen in Gefahr bringen als durch das eigentliche Problem und obendrein die Folgen den Bürgern auch noch finanziell sehr teuer zu stehen kommen.

Der SWR hat am 25.10.2006 eine sehr gute Dokumentation ausgestrahlt: Die Angst-Industrie - "Warum wir Risiken maßlos überschätzen". Auffindbar z.B. bei Dailymotion oder bei Youtube.

Manipulation statt Information

Durch ein Stellenangebot kam 2014 heraus, dass Frau Dr. Merkel auf Nudging[?] setzten will. "Die Gruppe im Kanzleramt soll die „Entwicklung alternativer Designs von politischen Vorhaben“ auf Grundlage verhaltenswissenschaftlicher Erkenntnisse vorantreiben, heißt es in der Anzeige." Quelle: FAZ.

Bestmögliche Sicherheit statt krankmachende Angst

Persönlich liegt mir viel daran, selbst Verantwortung für mich zu tragen. Dazu benötige ich natürlich verlässliche Informationen und wissenschaftlich fundierte Fakten. Spätestens seit ich aufs Dampfen umgestiegen bin, weiß ich, dass ich mich weder auf Politiker, noch auf öffentlich-rechtliche Medien verlassen kann. Letztere verschweigen beispielsweise eher das geringere Risiko positiv auf Corona gestestet zu werden.

Die Regierung und die Medien haben seit Anfang diesen Jahres im Zusammenhang mit Corona bewiesen, daß ich mich neben dem eigentlichen Problem, ein Virus, zusätzlich vor Angstmacherei schützen muss.

Um mich gegen schädliche Angst zu schützen, habe ich den Konsum öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten weitgehend reduziert. Beispielsweise läuft nicht mehr SWR1, sondern SWR3, im Radio, damit nicht ungewollt alle halbe Stunde "Nachrichten" auf uns einwirken.
Vor der Tagesschau wird regelmäßig aus- oder weggeschaltet. Wenn man sich anschaut, wie Medien und Journalisten vernetzt sind, ist als Bürger von der sogenannten 4. Gewalt ebenfalls nicht viel Gutes zu erwarten.

Information bei freien Medien

Statt dessen informiere ich mich daher schon seit vielen Jahren per RSS-Reader bei freien Medien.
Das bedeutet, dass ich eine gewisse Routine entwickelt habe, Geschriebenes oder Gesendetes einzuordnen, anstatt alles zu glauben und mich womöglich manipulieren zu lassen.

Diese Fertigkeit kommt mir auch bei der Nutzung von Wikipedia zugute. Nach eigenen Erfahrungen und seit Markus Fiedlers Wikihausen schaue ich mir, neben den Quellen, grundsätzlich die jeweiligen Diskussionen zu den Artikeln an, damit ich in etwa abschätzen kann, was ich von der Information zu halten habe.

Fazit

Die erste Tage, als das mit Corona los ging, hatte ich Angst. Angst um meinen Partner, dem ich noch viele schöne Jahre gönne. Ich versuchte ihn also zunächst vor unnötigen Gefahren abzuschirmen.

Doch nach kaum einer Woche erzählte ich ihm, dass ich sehr wenig Angst vor dem Virus habe, sondern vor den Menschen:
• Vor den Politikern,
• deren Sprachrohr (Presseleute),
• der Polizei
• und Menschen, die den Politikern alles glauben.

Mit unseren Stärkungs- und Sicherheitsmaßnahmen sind wir allerdings noch recht entspannt durch diese Zeit gekommen, obwohl wir ja altersmäßig zur "Risikogruppe" zählen.

Vielleicht begünstigt Nikotingenuß und außerdem unser Umstieg von der Tabak- auf die eZigarette[?] die Abwehr gegen eine schwere Covid-19-Erkrankung, wie es diese Kohortenstudie im Juli nahe legt. Bereits im April hatte Dr. Farsalinos dazu eine entsprechende Hypothese aufgestellt.

Im Großen und Ganzen trachten wir danach, auszubalancieren. Es tritt nichts stur anstelle von etwas anderem. So wenig, wie wir vollständig auf Fleisch verzichten, so wenig bleibt der Fernseher ganz aus. Wenn wir den verlautbarten Nachrichten nicht glauben, heißt das nicht, dass wir alles übernehmen, was freie Medien vermitteln.
Hygienemaßnahmen sind teilweise berechtigt und die leben wir sowieso von je her, sodass man uns nicht ständig daran erinnern muss.

Lachen

"Lachen ist die Beste Medizin", also kann Lachen auch zur Prävention nicht falsch sein. Beispielsweise Nuoviso-Comic besuchen.

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